Travel

{Travel Diary} Unser Hotel auf Kreta: Das Fillon Suites Resort & Spa in Bali

Heute wird es Zeit für den angekündigten Bericht über unser Hotel auf Kreta. Das Fillon Suites Resort & Spa Hotel befindet sich etwas abseits vom Küstenort Balì in den Bergen und verfügt (in der Landeskategorie) über 5 Sterne. Aufmerksam wurden wir dank der Seite Urlaubspiraten, bei der wir am Ende den Urlaub auch als Last Minute gebucht haben. Zug zum Flug (und zurück), Transfer zum/ vom Hotel auf der Insel, Hin- und Rückflug und 6 Übernachtungen mit Halbpension gab es zu einem super Preis und da Anja und ich beide noch nie auf der griechischen Insel waren, aber richtig Lust auf einen Strandurlaub im Warmen hatten, schlugen wir zu. Geflogen sind wir von und nach Düsseldorf, was für Anja bedeutete, von Köln nach Düsseldorf zu fahren und für mich, mit dem ICE von Berlin nach Düsseldorf und eine Woche später wieder zurück.

Der Hinflug lief eigentlich super, nachdem wir in Heraklion gelandet waren, mussten wir zwar etwas länger auf unser Gepäck warten, das ließ sich aber verschmerzen und auch der Bus, der uns zum Hotel bringen sollte, war schnell gefunden. Dann ging das Abenteuer aber erst so richtig los. Die Strecke von Heraklion nach Bali beträgt ungefähr 60 Kilometer, mit dem Bus braucht man dafür ungefähr eine Stunde. Das an sich wäre in Ordnung. Allerdings war es auf der Insel deutlich kurviger und bergiger als erwartet. Abends im Dunkeln, müde und hungrig und dazu viele Serpentinen – definitiv keine gute Idee. Als wir endlich in Bali ankamen, musste noch ein Pärchen vor uns an einem anderen Hotel in den Bergen abgesetzt werden und es war so bergig, der Busfahrer konnte nicht einmal direkt an das Hotel heranfahren. Leider saßen wir recht vorne im Bus. Warum leider? Als der Busfahrer drehen musste, um weiterzufahren, tat er das an einer Schlucht, was wir sehr gut sehen konnten, weil die Scheinwerfer des Busses auf einmal in den Abgrund leuchteten: Definitiv ein Erlebnis, das ich nicht wiederholen möchte. Da bekommt man es doch mit der Angst zu tun. Aber okay, vielleicht war das auch nur unser Empfinden.

Sonnenuntergang.JPG

 

Als wir dann um 21:30 Uhr endlich im Hotel ankamen, hofften wir nur, noch Abendessen zu bekommen. Andernfalls hätten wir wohl bis zum nächsten Tag hungern müssen. Denn ruhige Lage in den Bergen hieß in diesem Fall wirklich ruhig. Außer den Bergen und einer Ziegenherde auf eben solchen gab es nämlich nichts in der direkten Umgebung. Nicht einmal Wasser hätten wir trinken können, denn Leitungswasser sollte auf Kreta nicht getrunken werden. Die netten Mitarbeiter an der Rezeption, unter anderem war der Hotelmanager dabei, nahmen uns und unsere Koffer aber erst einmal in Empfang und führten uns zum Abendessen. Freundlicherweise waren 2 Teller für uns vorbereitet worden, mit verschiedenen Speisen, sodass wir sofort essen konnten.

Zum Essen im Hotel sei gesagt, dass es für Vegetarier fast unmöglich war, sich zu angemessen zu ernähren. Natürlich erwarte ich nicht, dass ich im Ausland allen meinen Bedürfnissen nachgehen kann. Aber: Auch als Fleischesser würde ich erwarten, dass es in 6 Tagen mehr als nur 2 verschiedene Arten Gemüse gibt. Aubergine und Zucchini sind ja wirklich lecker, aber man möchte sie nicht jeden Abend essen. Auch, dass alles in Öl schwamm, fand ich nicht so toll, ich habe mir aber sagen lassen, dass das für Griechenland normal ist. Richtig toll war allerdings das Salatbüffet, das habe ich auch jeden Abend genutzt. Auch die Nachtische waren gut. Das Frühstück fand ich persönlich aber besser, bei diesem konnte man sich auch immer Crepes oder Omelette frisch zubereiten lassen.

Welcome.JPG

Unser Zimmer war auch sehr schön und völlig ausreichend. Da das Hotel ein 5 Sterne Hotel war, begannen die Zimmer erst bei Superior Doppelzimmern und wir hatten ein solches, mit Blick über das Tal und einen Teil des Hotels. Einen Balkon hatten wir auch, was ich sehr angenehm fand. Dazu ein recht modernes Bad mit Dusche UND Badewanne. Highlight: Ein Telefon neben der Toilette. Weder Anja noch ich haben verstanden, wozu das eigentlich gedacht war, schließlich ist neben dem Bett ja auch immer ein Telefon.

Hotel Filion Resort & Spa.JPG

Zum Service und den Mitarbeitern kann ich sagen, dass es recht unterschiedlich war. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren wirklich super freundlich und zuvorkommend. Zum Beispiel gab es mehrfach am Tag ein Shuttle zum Strand und zurück, weil es den Berg runter (und wieder rauf) ungefähr 20 bis 30 Minuten Fußweg sind (je nachdem, ob du bergauf oder bergab läufst). Und nicht nur, dass sie die Gäste am Strand rausgelassen haben, sie haben uns auch 2 Mal an der Bushaltestelle im Dorf abgesetzt, damit wir mit einem der nationalen Busse nach Chania und Rethymno fahren konnten. Die meisten Kellner waren auch sehr nett, nur die eine Kellnerin konnte uns augenscheinlich vom ersten Abend nicht leiden und ließ uns das auch deutlich spüren. Die männlichen Kellner waren zum Teil durchaus flirty eingestellt. Jedenfalls, wenn ihnen die weiblichen Gäste gefielen.

Blick vom Hotel.JPG

Die Gäste des Hotels waren überwiegend Pärchen. Hauptsächlich gesprochene Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch. Anja und ich fielen als Freundinnen auf jeden Fall auf :D.

Insgesamt kann ich das Hotel auf jeden Fall weiter empfehlen. Das Essen war im Schnitt gut, es gab 3 Pools zur Auswahl, eine Poolbar, an einigen Abenden der Woche Shows zur Unterhaltung in eben dieser Bar und das Spa. Das Spa haben wir allerdings nicht getestet, deswegen kann ich dazu nichts sagen. Und auch der organisatorische Ablauf der Reise hat gut funktioniert. Ich würde auf jeden Fall noch einmal über Urlaubspiraten buchen. Als wir dann Freitagnachmittag wieder in Düsseldorf ankamen, war ich wirklich traurig, dass die Woche so schnell vorbei war und der Urlaub generell vieeel zu kurz war. Dafür haben wir uns wirklich gut erholt und sind ordentlich braun geworden.

Hotel Pool.JPG

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