Travel

Cornwall, meine große Liebe

Lange (zu lange!) ist mein letzter, richtiger Sommerurlaub her. Daher folgt ein kleiner Reisebericht, um meine Erinnerungen zum einen aufzufrischen und zum anderen, um sie mit euch zu teilen. Dieser Bericht wird von Cornwall und meinen Geheimtipps handeln.

Letztes Jahr im August war ich in Cornwall, England, auch abseits der Rosamunde Pilcher Pfade unterwegs. Wir ihr bestimmt wisst, ist Cornwall der Süden (Südwesten) Englands und daher klimatisch normalerweise durch den vorbeifließenden Golfstrom äußerst begünstigt. Leider spielte jedoch das Wetter so gar nicht mit und und so hatten wir durchgängig nur etwa 15 bis 18 Grad, während in Deutschland zeitgleich über 30 Grad herrschten. Shit happens!

Natürlich tut das der Schönheit der Gegend keinen Abbruch und voll war es ohnehin, da zu der Zeit ganz England Schulferien hatte. (Übrigens störten sich die Engländer natürlich nicht an den niedrigen Temperaturen und begaben sich selbstverständlich trotzdem zum Strand und ins kühl temperierte Meer!) Wir wanderten auf den Pfaden der Natur, des Meeres und der zahlreichen, teils exotischen Pflanzen. Hach, was war das schön! Und wenn ich ehrlich bin, händle ich mittlere Temperaturen ohnehin besser als zu warme. Nun lasse ich aber erst mal Bilder sprechen.

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Ja, auch so sieht es im „Rosamunde Pilcher Land“ aus. Newlyn (wohl mein Lieblingstipp) ist ein bezauberndes, kleines Fischerdorf, dessen Hafen allerdings einen der größten Fischfangumsätze (Sardinen etc.) ganz Englands macht. Bei schönem Wetter kann man bis nach St. Michael’s Mount schauen. Wir verbrachten in Newlyn eine Woche und übernachteten in einem ganz zauberhaften Bed&Breakfast mit außerordentlich leckerem, traditionellen „English Breakfast“ (Ich liebe English Breakfast!… Naja, bis auf die Baked Beans). Mit das Schönste für mich persönlich war aber, dass die Einheimischen uns gegrüßt haben. Das ist in keinem der größeren Touristenorte so, im kleinen Newlyn war es so.

Von Newlyn aus ist es nur ein Katzensprung (ein paar Kilometer zu Fuß an der Strandpromenade entlang et voilá) nach Penzance, neben St.Ives der größte Touristenort am südlichsten Zipfel. Mir persönlich gefiel Penzance allerdings gar nicht: es war etwas heruntergekommen und wirkte, als hätte es die besten Jahre schon längst hinter sich. Daher haben wir dort auch eigentlich so gut wie keine Fotos gemacht. Sehenswert sind dort allerdings die Gärten mit den exotischen Pflanzen und der älteste Pub (Turks Head).

Genau in die andere Richtung von Newlyn liegt Mousehole (gesprochen „Mausel“), der älteste Ort Cornwalls, in dem zudem Autos verboten sind. Ergo: Das Örtchen wird zu Fuß erkundet.

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Ich könnte noch Absatzweise weiter über Cornwall berichten, werde es aber mit einigen Sätzen zu St. Ives und dem Minack Theatre belassen. St. Ives ist der Touristenort in Südcornwall. Dementsprechend voll war es dort auch. Zentimeterweise schob man sich die Strandpromenade entlang und kann den zahlreichen Imbissständen (leider) kaum entgehen. Es gibt fünf Strände, da sollte für jeden etwas dabei sein, ob für Surfer oder Familien. Ohne Zweifel ist St. Ives auch der Schönste der Orte und daher berechtigt so voll.

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Typisch für Cornwall sind auch diese kleinen Strände, die zwischen Felsen kleine Buchten bilden. So schön! Und wenn man abends geht, ist der Strand auch sogar mal leer!

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Wenn man genug von Strand, Meer und Eis essen hat (mein Tipp: Unbedingt ein Eis oder Softeis mit Flake bestellen! „Flake“ ist ein leckeres, fluffiges Schokoladen“zeug“, das jedem Eis den letzten, perfekten Schliff gibt), kann man auch shoppen gehen. Das geht ganz gut in Truro, einer größeren Stadt im Landesinneren. Und wenn man Lust auf Kultur und Open-Air hat, dann auf ins Minack Theatre! Ein Amphitheater, in eine Felsbucht gebaut.

Ich hoffe, dieser Bericht ist jetzt nicht zu langatmig geworden, ich wollte nur meine Begeisterung für Cornwall einmal teilen. So ein wunderschönes Fleckchen Erde! Natürlich auch dementsprechend touristisch genutzt. Worauf man sich auf jeden Fall einstellen muss, sind die relativ hohen Preise (z.B. 14 Pfund/ ca. 17,50 Euro für eine Pizza ist dort leider normal) und die vielen Menschen, außer man fährt in der Nebensaison. Lohnen tut sich ein Cornwall Besuch auf jeden Fall!

Tracy

P.S.: Falls (noch) Fragen sein sollten – immer her damit!

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